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Eine geschmackvolle Alternative zur Zigarette ist der Kautabak. Ursprünglich wurde der Kautabak von Seeleuten als Zigarettenersatz, auf Grund des Rauchverbotes auf den früher gebräuchlichen Holzschiffen, mit großer Beliebtheit gekaut. Mittlerweile hat sich der Kautabak auch bei “Otto-Normalverbraucher” eingebürgert.

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In der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts begann die Industrialisierung. Geringe Löhne und lange Arbeitszeiten zwangen die Menschen, gegen Müdigkeit und Hunger anzukämpfen. Schnell haben sie herausgefunden, dass Kautabak hierfür das richtige Mittel war. Kautabak musste aber importiert werden.

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Der Trend zum Kautabak ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Durch das sich immer wieder weiter ausdehnende Rauchverbot ist es aber gut möglich, dass der Kautabak wieder mehr Bedeutung in der rauchenden Gesellschaft bekommt. Kautabak ist, wie der Name es vermuten lässt, nicht zum Rauchen, sondern zum Kauen geeignet und besitzt dabei verschiedene Geschmackssorten – von Eukalyptus bis hin zu Laktritz.

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Grimm und Triepel Kruse ist heute die einzige Fabrik, die in Deutschland Kautabak herstellt. Das Unternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück. Die 1849 gegründete Firma produzierte zunächst verschiedene Sorten von Tabak, spezialisierte sich aber bald auf Kautabak. 1881 wurde das Unternehmen an Otto Kruse verkauft, den Großvater des derzeitigen Besitzers. Im Laufe der Jahre ist der Kautabakmarkt immer kleiner geworden. Zahlreiche andere Firmen, so wie Fischer &Herwig, Hanewacker,Hansen, Nessinger, Schrimper, Wahrer Jakob, wurden von Grimm und Triepel Kruse übernommen. Heute leitet das Ehepaar Kruse das Unternehmen mit nur noch wenigen Angestellten. Der Tabak kam zu den Zeiten von Kolumbus mit den Entdeckern nach Europa. Den Gebrauch hatte man sich von den Ureinwohnern Amerikas abgeschaut. Rauchen oder auch Kauen war möglich, um zu dem aromatischen Tabakgeschmack zu kommen. Kautabak wurde schnell bei den Seeleuten beliebt, da auf den Holzschiffen kein Feuer erlaubt war. Heute ist der Kautabak allerdings zum größten Teil von der Zigarette abgelöst worden. Kautabak zählt zu den rauchlosen Tabakprodukten und ist frei von diesen Nebenwirkungen.

Krause Kautabak wird nach ursprünglichen Rezepten hergestellt

Der Kautabak wird heute wie damals nach traditionellen Rezepten hergestellt. Hier wird für den Kautabak vornehmlich feinster Kentucky Tabak verwendet. Dieser Tabak wird bevorzugt, weil er einen hohen Nikotingehalt aufweist. Der Tabak wird nach der Ernte über einen längeren Zeitraum hinaus gelagert und getrocknet. Zum Trocknen wird der Tabak über ein Hartholzfeuer gehängt. Ist der Tabak dann getrocknet und fest geworden, wird er fermentiert und schließlich gepresst. Nun beginnt eine der wichtigsten Phasen der Kautabakherstellung: Die Aromatisierung. Hier erhält der Kautabak seinen charakteristischen Geschmack. Zum Aromatisieren durchläuft der Tabak die sogenannte Soßierung. Hierbei wird er in eine Soße getaucht, die Fruchtessenzen erhält. Bei Grimm und Triepel Kruse werden dazu hauptsächlich Essenzen aus Apfelsinen, Zitronen, Pflaumen, Rosinen, Feigen gebraucht, die mit Honig, Kandissirup oder Mint-Menthol angereichert sind. Auch Gewürze sind in der Soße enthalten, um den Geschmack abzurunden. Auch Jamaica Rum, Samos- und Madeirawein kommen hier zum Einsatz. Für acht bis zwölf Wochen wird der Tabak behandelt und gelagert und schließlich zu einem langen Seil versponnen. Dann wird er geschnitten und ist zum Verbrauch fertig. Hierbei kann der Tabak in die unterschiedlichsten Formen gebracht werden.

Wie wird der Krause Kautabak genossen ?

An das Kautabak kauen muss man sich gewöhnen. Das Nikotin wird über die Mundschleimhaut sehr schnell in den Blutkreislauf aufgenommen. Deshalb sollten besonders Nichtraucher zunächst mit kleinen Mengen beginnen. Sonst kann es zu Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Zum Kauen löst man eine kleine Tabakkugel vom Kautabak ab. Diese wird in die Backe geschoben. Entgegen dessen, was der Name vermuten lässt, wird Kautabak kaum gekaut. Man kaut ihn anfänglich leicht an. Kauen verstärkt das Aroma, so dass man, wenn das Aroma abnimmt, ein bis zweimal kaut. Hat man den Tabak im Mund, setzt eine erhöhte Speichelproduktion ein. Den braunen Tabaksaft sollte man aber nicht hinunterschlucken, sondern ausspucken. Aus diesem Grund sind auch überall, wo Kautabak konsumiert wird, Spucknäpfe zugegen.

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Als Christoph Kolumbus die Tabakpflanze über den großen Teich mitbrachte, ahnte noch keiner, dass Jahrhunderte später der Tabakgenuss immer noch aktuell sein wird. Von den Indianern haben die Entdecker gelernt, dass man Tabak raucht und schnell die entspannende Wirkung dieses Genusses festgestellt. Auch die Matrosen waren vom Tabakgenuss angetan. Auf den langen Überfahrten konnten durch den Genuss des Tabaks, Hunger und Müdigkeit wirksam bekämpft werden. Außerdem stellte man fest, dass man Tabak auch kauen kann, was vorteilhaft war, denn auf den Holzschiffen war offenes Feuer untersagt. Um die Sauberkeit zu gewährleisten, wurden auf den Schiffen Spucknäpfe aufgestellt. Diese mussten von den Matrosen genutzt werden. So konnte der, beim Kauen entstandene Tabaksaft, vom Deck ferngehalten werden.

Makla Kautabak wieder modern?

Mit der gesetzlichen Einführung des Tabakverbotes kam Kautabak bei Rauchern, die auf diesen Genuss nicht verzichten möchten, wieder zu Ehren. Der Makla Kautabak kommt aus Belgien. Bei diesem Kautabak handelt es sich um ein Naturprodukt, das ohne künstliche Aroma- und Zusatzstoffe auskommt. Der Kautabak dieser Marke wird angekaut und dann unter der Lippe oder in der Backe platziert. Merkt man, dass die Wirkung nachlässt, kann er erneut leicht angekaut werden. Da es sich bei diesem Kautabak um einen starken Tabak handelt, sollte der entstandene Tabaksaft unbedingt ausgespuckt werden. Dieses Naturprodukt muss, um nicht zu verderben, im Kühlschrank aufbewahrt werden. Der Kautabak wird in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Stärken angeboten.

Welche Geschmacksrichtungen gibt es und wo kann Makla Kautabak bezogen werden

Da in Schulen, Universitäten und allen öffentlichen Gebäuden das Rauchen definitiv verboten ist, greifen immer mehr junge Menschen zu Kautabak. Aus Schweden kam vor Jahren der Snus, der speziell unter den jungen Menschen beliebt ist. Dieser ist aufgrund von EU Gesetzten auf dem Markt der Europäischen Union verboten. Nach traditionellen Rezepten, in Belgien hergestellt ist Makla ein reines Naturprodukt.

Der Kautabak dieser Marke ist in den folgenden Geschmacksrichtungen zu bekommen:

  • -Makla el Kantara ist die Sorte, die wegen ihres frischen Geschmacks besonders bei jungen Leuten beliebt ist. Dieser Kautabak erhält seine Frische durch das zugesetzte Menthol.
  • -Africaine Bentchikou hat einen weniger kräftigen Geschmack, ist mittelfeucht und mild.
  • -Makla El Kantara überzeugt durch einen würzigen, sehr natürlichen Geschmack und ist relativ trocken.
  • -Ifrikia überzeugt durch den leicht eisenhaltigen Geschmack, Kenner meinen das dieser Kautabak der Tradition des 19.Jahrhunderts am ehesten entspricht.

Bei diesem Kautabak braucht der Nutzer nicht so oft ausspucken, da er in allen Geschmacksrichtungen nur minimal “rinnt”. Bei der Arbeit, in Vorlesungen, Besprechungen und Ähnlichem ist dies durchaus von Vorteil. Der Marken Kautabak hat den Weg aus dem französischsprachigen Raum herausgefunden und ist heute weltweit beliebt. Die hübsche Verpackung (kleine Dosen) trägt dazu bei, dass er leicht zu handhaben ist. Dieser Kautabak kann in jeder rauchfreien Umgebung die Entspannung bringen, die bis zum Verbot durch die Zigarette erreichbar war. Kautabak kann heute im Fachhandel und im Internet in einer reichen Auswahl bezogen werden.

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